Die eschichte von Miragul und die Spaltung der ruditen in 2 Lager
iner der vielen depten und raktizierer der arkanen Künste war der rudit Miragul. Ungewöhnlicher und extremer als die anderen, verabscheute er nicht nur seine menschlichen Brüder auf dem Festland auf ntonica, er fing auch an seine efährten, die anderen ruditen zu hassen. Für ihn waren sie kurzsichtige Narren. Sie erschufen Schulen des Denkens, kategorisierten die Magie in drei ruppen und teilten sich selbst in drei Klassen ein: Hexer, Zauberer und Verzauberer. Miragul fand dies eingrenzend und ihm widerstrebte der edanke, sich in die eine oder andere Schule einzuordnen. Schnell fand er andere die genauso fühlten. Sie waren eine kleine, aber stetig wachsende ruppe von usgestoßenen, die oft verbotene Texte studierten und sich Wissen aneigneten, daß den anderen Studenten ein eheimnis war. Der Rat war moralisch und ethisch gegen viele der Informationen, die sie von ihren Spionen in der ganzen Welt erhielten. Miragul fand heraus, daß diese usgestoßenen nicht nur die drei Schulen der Magie studierten, sondern auch eine vierte. Man nannte sie Nekromantie, und ein paar glückliche Spione brachten ihr Leben und einige einzigartige Texte dieser Kunst, aus einer weit entfernten unterirdischen Stadt und zwar aus Neriak, der Heimat der Dunkelelfen auf ntonica. Miragul war ein Intrigant, und benutzte mächtige Magie, die vier verschieden Identitäten zu erschufen mit vier unterschiedlichen rscheinungsbildern und Namen, mit denen er den vier Schulen der Magie beitreten konnte, ohne daß es der Rat, oder sonst jemand erfuhr.
s geschah einige Jahre später, daß der Rat mit seinem immer weiter wachsenden Wunsch, alles zu wissen, was es zu wissen gab, in seiner eigenen Stadt und in weit entfernten Ländern die ruppe der Nekromanten entdeckte. Diese wurden der Ketzerei beschuldigt und ein großer Konflikt entstand. Zum ersten Mal, nach vielen hundert Jahren, kämpften die ruditen. Sie stürzten sich in einen Bürgerkrieg, der sich nur wenig von dem unterschied, vor dem sie geflohen waren. ber einen großen Unterschied gab es doch – Sie benutzten keine Schwerter oder Bögen, sondern Magie, und das rgebnis war furchtbar. Hunderte verloren ihr Leben, großartige ebäuden und inrichtungen wurden zerstört und die 2 von den 3 Rassen der attung Vah wurde nach Luclin und auf die Inseln ausserhalb von Odus vertrieben. Die ruditen gewannen jedoch die Oberhand und die Ketzer mussten in die südlichen Regionen von Odus fliehen, um sich dort zu verstecken und neu zu gruppieren. Die unbändige, magische Kraft, welche bei der letzten großen Schlacht freigesetzt wurde, öffnete ein gigantisches Loch in der rde ("The Hole" , das in bisher unbekannte Tiefen reichte. m Rande dieses Kraters errichteten die Ketzer aineel, eine Stadt die ihnen als Zuflucht dienen sollte.
Miragul, als Mitglied aller vier Schulen, war nicht blind, was die Folgen dieses Konfliktes betraf. r verließ die Ketzer bevor sie aus der Stadt flohen, und gab somit seine vierte Identität auf, um den indruck zu erwecken, er würde an der Seite des Rates kämpfen. Dies war aber nur eine List, um sich mehr Zeit zu erkaufen. Schnell fing er an jedes rtefakt und Buch, dass er diskret stehlen konnte, mit sich zunehmen, um dann mit allem seinem Besitz Richtung Qeynos zu fliehen. Die Länder der Menschen waren voll von eruditischen Spionen. Miragul bekam ngst und wurde paranoid, was dazu führte das er bald weiter zog. r ging weit in den Norden, um dann Richtung Osten weiterzuziehen, damit er nicht auf die Barbaren von Halas traf.
Nach vielen Wochen stand er plötzlich vor einem riesigen See, Winter's Deep genannt, wo er sich für eine Weile versteckte. Während Miragul in seinem Versteck wartete, war sein Kopf voller edanken. r plante und studierte all die Schriftrollen und Bücher, die er den ruditen entrissen hatte. Die Zeit verging und sein Verständnis für die Macht wuchs. ber er war unzufrieden, und der unbändige Hunger nach mehr arkanem Wissen zerfraß ihn innerlich.
Bald verließ er sein Versteck und reiste über weite Strecken, um noch mehr einzigartige Texte und rtefakte in seinen Besitz zu bringen. Seine Macht war gewachsen und sein Selbstbewusstsein übertraf die ngst vor den eruditischen Spionen. in weiteres Mal verbarg er seine Identität und reiste in das Land der Menschen. Nicht weit entfernt von dem Versteck seiner rtefakte, traf Miragul auf eine neue Rassen, die Halblinge und ihre Stadt Rivervale. Der Magier fürchtete diese kleinen Leute und ihre igenschaft zu spionieren und zu stehlen, und als seine Schätze immer weiter wuchsen, traf er die ntscheidung weiterzuziehen, noch weiter Richtung Norden, weit weg von allem intelligentem Leben. r reiste immer weiter, weit weg von allen eruditischen Spionen und den kuriosen Halblingen und kam schließlich in einer weiten Tundra. Dieses Land trug keinen Namen, und wurde erst Jahrhunderte später als Frigid lain bekannt. Diese eisige und unwirtliche Umgebung schloß Miragul ins Herz, denn es war kalt und wild gewachsen. Sie war abweisend für alle anderen, denn die intelligenten Kreaturen hatten ihn immer gezwungen, diskret und vorsichtig zu arbeiten. Hier hatte er sowenig wie möglich mit ihnen zu tun, und musste sich nur unter sie begeben wenn es absolut notwendig war. Unter der vereisten Oberfläche der Frigid lains, erschuf Miragul ein riesiges Netzwerk von Tunneln und Räumen, in denen er sich versteckte und seine Schätze studierte. Die riesigen Mengen an rde, entfernte er Raum für Raum mit mächtiger Magie, um darin seine rtefakte zu lagern. r teilte sich seine Jahre, indem er in der einen in die Welt zog um neue rtefakte und Wissen zu erlangen, um sie dann, zurück in seinem Höhlensystem, zu studieren.
Viele Jahre vergingen, ja Jahrzehnte gingen ins Land. Miragul wurde älter, obwohl er alles tat um sein Leben mit Hilfe der Magie zu verlängern. Seine Macht war begrenzt und er wusste, dass er eines Tages sterben konnte. r fürchte nur einen spekt des Todes, nämlich dass er dann nicht mehr in der Lage sein würde, weiter zu lernen. ls sich in seinem esicht Falten bildeten und sein tem immer kürzer wurde, hörte Miragul auf, die Welt Norrath weiter zu erforschen und studierte nur noch das, was er besaß. r entdeckte bald den Zugang zu den Nachbardimensionen, benen der Macht und des Chaos. r entwickelte die Macht, um ortale zwischen diesen Dimensionen zu erschaffen. ber seine Kräfte verließen ihn langsam und seine Reisen in diese benen waren meist kurz und unprofitabel. Mehr und mehr, verringerte sein Zustand den rund für ihn weiterzuleben, und der Tod jagte ihn jeden Tag. Die Forschungen des Magiers über den Tod und das Leben, wurzelten in dem Wissen das er vor Jahrzehnten in rudin von den usgestoßenen erlernt hatte. Die Nekromantie wurde zu seiner einzigen Berufung. r entdeckte, wie er mit den ortalen auch in seiner eigenen bene reisen konnte und erschuf sie, um in wenigen Sekunden über große Distanzen zu reisen.
r reiste zurück nach Odus, in die südlichen Regionen nach aineel, auf der Suche nach anderen Nekromanten. Vielleicht hatten diese ja einen Weg gefunden um den Tod auszutricksen. Obwohl Ketzer misstrauisch waren, erlaubten die Bewohner Miragul die Stadt zu betreten, und nach einiger Zeit gewann er ihr Vertrauen. Viele verhöhnten den alten Mann und seine mbitionen, während einige ihn respektierten und gewillt waren, Wissen gegen Wissen und Macht gegen Macht, zu tauschen. Sie eröffneten ihm die wahre Macht der Nekromantie, die Fähigkeit Tote zu beschwören, Zombies und eister zu erschaffen, die ihrem Meister absolut ergeben waren. Viele der Ketzer planten einen ngriff auf rudin, mit einer riesigen rmee von Untoten, um Rache am Rat zu üben, der sie verbannt hatte und in den letzten Jahrzehnten Krieg gegen sie geführt hatte. in wichtiger spekt der Nekromantie interessierte Miragul besonders, nämlich dass die Untoten nicht alterten. Ihr Leben erschien endlos zu sein und der alte Magier wusste, dass er einen Weg finden musste, wie die Untoten zu werden. r heuchelte Interesse an den Zielen der Ketzer, lernte die Sprüche um die Toten zu beschwören, und half ihnen ihre rmee auszuheben. Die meiste Zeit experimentierte er aber für sich, und versteckte seine Forschungen in dem kleinen Haus, welches die Ketzer ihm in aineel gegeben hatten. Nach einiger Zeit hatte er einen Weg gefunden, mit dem er ein lebendes Wesen, in einen Untoten verwandeln konnte. Trotz seines rfolges war die Zeit knapp geworden, er war erschöpft und war fast Tod, und sein Körper fing an zu verwesen, während die Ketzer so gut wie bereit waren ein weiteres mal Krieg zu führen.
Miragul verließ drauf aineel, indem er einen kleinen Teil seiner schwindenden Lebensenergie dafür benutzte, um ein ortal in sein weit entferntes Höhlensytem zu öffnen. Nachdem er dort eingetroffen war, begab er sich in sein eheimlabor und bereitete sich auf seinen finalen Zauberspruch vor. Während er von endlosen xpeditionen und ntdeckungen träumte, bereitete er sein ultimatives xperiment vor. Die Verzauberung durch die Nekromantie war endlich fertig und Miragul versteckte sein restliches gebrechliches Leben in einer gläsernen pparatur, die er von den anderen Nekromanten gestohlen hatte. Wolken magischer nergie sammelten sich und zerstreuten sich dann, um den Blick auf den nun untoten Magier freizugeben, den man nun als Lich bezeichnet kann. In seiner ile hat Miragul einen Fehler bei der Zauberei begangen. Der Lich hatte zwar all seine magischen Kräfte, aber nur die Seele des Magiers war in der pparatur gefangen. s fehlte ihm an einem eist, der die mbition nach Wissen und Macht zu streben besitzt. Der geistlose Lich besaß keine dieser menschlichen igenschaften, und Miragul's Seele schrie in der Stille, als die untote Kreatur begann, ziellos durch die Höhle zu wandern, mit deren Räumen voller rtefakten und Macht.
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