Area Tours - Forest Ruins
Veröffentlicht von: gracjanski
am 16. Juni 2004 um 18:25 Uhr
übersetzt von Aesculap aus der Gamespy Coverage
Everquest II: Virtuelle Tour durch die Waldruinen
Man sagt, die Ruinen des alten Qeynos wären verflucht. Aber die meisten Besucher sind zu tot, um ihre eigenen Schlüsse ziehen zu können.
Kopf hoch, mein müder Freund! Wir haben gerade erst begonnen. Hast du schon viel Zeit in Qeynos verbracht? Nein? Ein widerlicher Ort. Saubere, breite Straßen, hell und friedlich, die ganze Architektur verelfischt. Bah. Also, Leute mögen ja erzählen, das Qeynos, das wir heute kennen, wurde auf den Ruinen der alten Stadt vor dem Desaster gebaut, aber das entsprich überhaupt nicht der Wahrheit. Lügen, alles LÜGEN!! Es gibt Teile dieser zerstörten, antiken Stadt, die noch immer stehen. Aber eben dieser Boden ist zu böse um darauf etwas Neues zu errichten. Wir waren dort! Wir haben's gesehen!
Dieser Tage wird das Gebiet einfach "Die Waldruinen" genannt. Ein Name, der kaum unheilvoll genug klingt, um dieser Region gerecht zu werden. Im ersten Moment, wenn du von außerhalb einen Blick auf den Ort wirfst, würdest du nichts bemerken -- saftiges, grünes Gras, schwankende Bäume und zwitschernde Vögel -- es macht einen eher unschuldigen Eindruck.
Das ist alles, was die Geschichtsbücher hergeben:
Dieses Waldgebiet umschließt die Ruinen der alten Magier Gilde von Qeynos und die Bank - die einzigen beiden Gebäude in diesem Gebiet, die noch stehen. Die großen Kriege der vergangenen Jahrhunderte haben diese Region der Stadt zu Ruinen zerfallen lassen. Nach den Kriegen schlugen in das Gebiet zahllose Meteoriten ein. Einige Meteore von erheblicher Größe hinterliessen Krater und strahlten tödliche, für das Auge unsichtbare Magie aus. Die Einwohner dieses Gebiets wurden mit zu vielen Dingen konfrontiert, um den Distrikt wieder aufzubauen.
Damals haben sich die Bewohner von Qeynos dazu entschlossen, ihre Stadt gänzlich neu zu bauen und die Ruinen inmitten der sich ausbreitenden Wildniss, dem Vergessen zu überlassen. Langsam dringen heute die wilden Tiere rund um das magische Epizentrum ins alte Qenos vor. Viele Abenteurer sind ausgezogen, um verlorene Artefakte und Reichtümer innerhalb der Ruinen zu entdecken. Nur von wenigen hat man jemals wieder etwas gehört..
Ahh, ja, ich erkenne diesen Blick in den Augen eines Abenteurers. Du denkst 'Ruinen? Gefahr? Ruinen + Gefahr = Lewt!' (Lewt = Loot = Schätze und Reichtümer) Haha, du brauchst es gar nicht abstreiten, mein Freund, es stand auf deinem Gesicht geschrieben. Ratty hier und ich haben dasselbe gedacht. Wir waren auch der Meinung, die Ruinen seien der perfekte Platz um ein wenig unterzutauchen. Das war, mußt du wissen, bevor wir einen Fuß hinein gesetzt hatten...
Angeblich kann man innerhalb der verfallenen Wände, wo ein Stein nur wackelig auf dem anderen liegt und die Vegetation alles zu verschlucken droht, eine Menge vergessener Schätze finden. Nur wenige kommen allerdings leben dort raus. Drinnen findet man zu viel... zu viel... wie sagt man, Ratty?
[Der Ratonga murmelt etwas Anstößiges in seinen Bierkrug.]
Äh, ja, "Arschtritte" ist sicherlich korrekt, aber kaum ein passender Ausdruck für unsere gegenwärtige Gesellschaft. Sagen wir einfach, es wimmelt nur so von Gefahren.
Ich meine, sehen wir uns zu beginn den hier an: Ein enormer Gargyol hockt still auf den Ruinen, wie eine Krähe bei einem Getreidefeld. Sehr beunruhigend war, daß sich sein Kopf, als wir uns ihm näherten, immer zu uns geschaut hat, egal, wo wir gestanden sind. Ich habe Gerüchte gehört, daß er sich ab und an in die Lüfte erhebt, um Eindringlinge abzuschlachten.
Und ich sehe mich selbst nicht als besonders ängstlich den Untoten gegenüber, aber normalerweise ziehe ich es vor, wenn sie... liegen bleiben. Anstatt herumzuschlendern, über die zerborstenen Steine klappern, Kurzschwerter in den Bauch meines kleinen Freundes hier rammen.
[Ratty quiekt.]
Sachte, sachte, es ist ok. Sie haben uns überrascht. Jetzt wissen wir es besser. Ja, in der Tat, das tun wir. Leider bleiben die Schätze in den Waldruinen dort, wo sie sind. Für's Erste.
[Die Iksar Zauberin wirft ihrem Partner ein Grinsen zu, wobei sie eine Reihe scharfer Zähne entblößt, und sie reiben sich böse die Hände.]
Ja, für's Erste...
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